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Jola Spezialschalter
K. Mattil & Co. KG
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| Standaufnehmer
(Konduktive Stabelektroden)
vom Typ LSE und Messumformer vom Typ Limitstar als Standgrenzschalter von Überfüllsicherungen für Behälter zum Lagern wassergefährdender Flüssigkeiten |
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| Allgemeines
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| Aufbau der Überfüllsicherung Der Standgrenzschalter besteht aus dem Standaufnehmer (konduktive Stabelektrode) und einem Messumformer (Elektrodenrelais) mit binärem Signalausgang. Dieses Signal kann direkt oder über einen Signalverstärker der Meldeeinrichtung oder der Steuerungseinrichtung mit einem Stellglied zugeführt werden. |
| Funktionsbeschreibung Der Standaufnehmer in Form eines konduktiven Elektrodenpaares und der Messumformer in Form eines Elektrodenrelais wirken zusammen. Erreicht die leitfähige Lagerflüssigkeit die Spitzen der Elektrodenstäbe des Standaufnehmers, so bildet sich eine leitfähige Verbindung und es fließt darüber ein Steuerstrom, wodurch im Messumformer je nach Ausführung ein potentialfreier Wechsler bzw. ein potentialfreier Öffner betätigt wird (binäre Signale). Für die sichere Meldung auch bei Ausfall der Hilfsenergie ist der Messumformer nach dem Ruhestromprinzip ausgeführt, d.h., dass der Kontaktzustand am Wechsler bzw. am entsprechenden Öffner bei Alarmgabe der gleiche ist wie bei Ausfall der Hilfsenergie. Mit Hilfe einer im Standaufnehmer-Kopf eingebauten Zenerdiodenschaltung wird die im Messumformer zusätzlich eingebaute Leitungsüberwachungselektronik bei Leitungsbruch aktiviert. Dadurch werden Unterbrechungen der Verbindungsleitungen zwischen Messumformer und Standaufnehmer erkannt und die potentialfreien Ausgangskontakte wie bei Ausfall der Hilfsenergie umgeschaltet. Zur optischen Kontrolle des Betriebszustandes sind Leuchtdioden eingebaut, an denen der Schalt- bzw. Alarmzustand zu erkennen ist. In der Standardbetriebsart meldet der Messumformer einen Alarm nur solange der Alarmgrund, z.B. Elektrodenstabbenetzung oder Leitungsbruch, noch gegeben ist. Der Messumformer meldet nicht mehr Alarm, wenn die Elektrodenstäbe wieder trocken sind bzw. die Leitung wieder Kontakt hat. Damit ein einmal aufgetretener Alarm gespeichert werden kann, zum Beispiel für eine spätere Bestätigung durch Bedienpersonal (Quittierung), kann der Messumformer in die Betriebsart “Selbsthaltung” umgeschaltet werden. Dies erfolgt durch Einrasten des Schalters an der Frontplatte. Ist die Selbsthaltung auf diese Weise aktiviert, gibt der Messumformer die Alarmmeldung aus, auch wenn der Alarmgrund inzwischen weggefallen ist. Durch späteres Ausschalten des Schalters für Selbsthaltung wird der Alarm manuell bestätigt, worauf der Messumformer nur dann den Gutzustand anzeigt, wenn der Alarmgrund weggefallen ist. Es ist in keiner Betriebsart möglich, bei bestehendem Alarmgrund eine Alarmmeldung zu unterdrücken. |
| Einsatzbereich Die Standaufnehmer dürfen nur für elektrisch leitende Flüssigkeiten mit einer spezifischen elektrischen Leitfähigkeit von mindestens 50 µS/cm (Messung nach DIN - IEC 93) verwendet werden, so dass der Ansprechwert von 30 kOhm sicher erreicht wird. Sie sollen nicht verwendet werden: - in elektrisch nicht-leitenden Flüssigkeiten, - in Flüssigkeiten, die zur Schaumbildung neigen, - in Flüssigkeiten mit starker Dampfbildung und Kondensatanfall, - in Flüssigkeiten, die die Elektrodenstäbe und/oder den Schrumpfschlauch zerstören, - in zu Ablagerungen neigenden Flüssigkeiten, vor allem bei nichtleitenden Ablagerungen. Die Standaufnehmertypen ohne Adapter sind für den Einsatz in Behältern, die unter atmosphärischen Bedingungen betrieben werden, geeignet. Die Typen mit Adapter (LSE.....D) können außerdem bei einem Überdruck von max. 15 bar eingesetzt werden. Bei Gefahr von isolierenden Rückständen der Flüssigkeit an den Elektroden ist eine Reinigung der Elektrodenstabspitzen regelmäßig vorzusehen. Die Messumformer dürfen in einem Temperaturbereich von - 20° C bis + 60° C betrieben werden. Sie sind nur für den Schaltschrankeinbau oder für den Einbau in ein entsprechendes Schutzgehäuse vorgesehen und dürfen daher auch nur dort eingebaut werden. Sie sind nur geeignet für den Einsatz in sauberer Umgebung. Werden sie in Schaltkästen oder Schaltschränken in nicht trockenen Räumen betrieben, müssen die Schaltkästen oder Schaltschränke mindestens der Schutzart IP 54 entsprechen. |
Typenschlüssel: |
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| Einbau der Standaufnehmer Die Standaufnehmer sind für den senkrechten Einbau von oben vorgesehen, können jedoch auch in Schräglagen bis zu 45 Grad montiert werden. Der Einbau erfolgt über den Einschraubnippel des jeweiligen Standaufnehmers. Ein seitliches Gegenlager aus nichtleitendem Werkstoff ist für die Elektrodenstäbe vorzusehen: - bei schrägem Einbau ab einer Länge der Elektrodenstäbe von 1,5 m. Bei einer Länge über 500 mm sind Abstandsstücke vorgesehen. |
| Elektrischer
Anschluss Der elektrische Anschluss Standaufnehmer/Messumformer ist wie auf den Produktseiten des Limitstar 101 bzw. Limitstar 101/S unter Prinzipschaltbild/Prinzipschaltbild 2 aufgezeigt vorzunehmen. Der Standaufnehmer wird über die Klemmen im Anschlusskopf an die Klemmen 7 und 8 des jeweiligen Messumformers angeschlossen. Beim Limitstar 101 wird die Meldeeinrichtung an die Klemmen 9, 10 und 11 angeschlossen; beim Limitstar 101/S an die Klemmen 9 und 10. |
| Hinweise zum
Katalog: Abweichungen gegenüber den Abbildungen und technischen Daten sind vorbehalten. |
| Hinweise zu den
Geräten: Die in diesen Unterlagen beschriebenen Geräte dürfen nur durch entsprechendes, qualifiziertes Fachpersonal eingebaut, angeschlossen und in Betrieb genommen werden! |
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